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Bedeutende Ausgrabungsorte

 

Ruinenstätten aus punischer, römischer und

byzantinischer Zeit

 

 

Bulla Regia

Bulla Regia war vor dem Einzug der Römer eine bedeutende Stadt des numidischen Königreiches. Unter römischer Herrschaft entwickelte es sich zum landwirtschaftlichen Zentrum der Region (vor allem für Getreide- und Olivenanbau) und zählte bald zu den reichsten und prächtigsten Städten der römischen Provinz Africa.

Die eindruckvollsten Bauten entstanden im 2.Jhn.Chr. Der Zerfall des römischen Reiches und die unruhigen Zeiten während der byzantinischen Herrschaft brachten den Niedergang.

Spätestens mit der arabischen Eroberung im 7.Jh. geriet Bulla Regia in Vergessenheit. Erdbeben beschleunigten den Verfall.

 

Besichtigungen:

 

Museum, Alexanderkirche, Thermen, Zisternen, Byzantinische Festung, Schatzhaus, Basilika, Aussichtshügel, Pfauenpalast, Jagdpalast,

Neuer Jagdpalast, Fischerpalast, Nymphäum, Wasserbecken, Amphitrite-Palast, Apollotempel, Kapitol/Forum, Markt, Isistempel, Theater, Tempel

 

 

Chemtou

Der grosse Numidenkönig Massinissa eroberte um 150 v.Chr. von den Karthagern das obere fruchtbare Medjerdatal und gründete zu Füssen des Djemel Chemtou die Siedlung Simitthus. Auf der Bergkuppe entstand ein monumentales Heiligtum, für dessen Bau der an Ort und Stelle vorhandene Marmor verwendet wurde. Den nachfolgenden Römern gefiel dieses edle Material; sie erweiterten das Heiligtum, weihten es ihrem Gott Saturn und machten Simitthus in der Folgezeit mit Hilfe eines Heeres von Sklaven und Zwangsarbeitern zum grössten Marmorsteinbruch Nordafrikas.

In gebührendem Abstand zu ihrer Wohnstadt entstand eine grosse Arbeitersiedlung sowie eine Fabrik, in der Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Marmor gefertigt wurden. Der fein geäderte, gelbe Marmor Numidicum wurde zu einem der kostbarsten und begehrtesten Baustoffe der Antike, der bis in die entferntesten Gebiete des römischen Weltreiches transportiert wurde.

 

Im Jahr 1970 begann in Chemtou eine deutsch-tunesische Gemeinschaftsgrabung. Schwerpunkt der archäologischen Arbeiten sind die Erforschung antiker Abbau- und Verarbeitungstechniken, Lebens- und Verwaltungsformen.

 

Besichtigungen:

 

Trajansbrücke, Turbinenmühlen, Museum, Grabungshaus, Röm. Gräber, Amphitheater, Franz. Kapelle, Basilika, Forum, Nymphäum, Markt, Theater, Thermen, Aquädukt, Arbeitslager mit Fabrik, Felstreppe, Numidisches Heiligtum

 

 

Dougga

 

Tukka (steiler Fels) hatte sich bereits unter der Herrschaft des Numidenkönigs Massinissa (208-149 v.Chr.) zu einer bedeutenden, befestigten Stadt entwickelt. 46 v.Chr.  wurde es Teil von „Africa Nova“ römisch. Unterhalb des numidischen Ortes entstand zunächst nur eine Veteranensiedlung. Mit zunehmender Romanisierung und Besiedlung wuchsen die Ortsteile zusammen. Stadtzentrum mit Forum und Markt stammen aus dem 1.Jh.n.Chr.  Wohlhabende Bürger stifteten prachtvolle Bauten, Tempelanlagen, Theater und Kapitol, Triumphbögen und herrliche Villen kamen im 2. und 3.Jh. dazu. Im Jahr 205 n.Chr.  erhielt Thugga Municipiumsrecht, 261 wurde es zur Colonia erhoben.

Die Stadt war mit inzwischen 25 000 Einwohnern Zentrum eines bedeutenden Landwirtschaftsgebiets. Ab dem 4.Jh. ging es jedoch abwärts. Der Verfall des Römischen Reichs  und schliesslich der Einfall der Vandalen besiegelte das Schicksal der Stadt. Die Byzantiner bauten im 6.Jh.  rings um Kapitol und Forum eine Festungsanlage, doch nur wenige Bewohner verblieben während der folgenden Jahrhunderte in der allmählich verfallenen Stadt. Erst der Zuzug maurischer Flüchtlinge brachte Anfang des 17.Jh. wieder ein wenig Leben in die Mauern und verhalf dem seit der Römerzeit brachliegenden Olivenanbau zu neuem Aufschwung.

 

1883 begannen französische Archäologen mit den ersten Ausgrabungen.. Die antike Stadt war weitgehend verschüttet und mit neuen Häusern überbaut, so das im Jahre 1963 die letzten Bewohner in das neue Dorf Dougga unterhalb der Ruinenstätte umgesiedelt wurden.

 

Besichtigungen:

 

Theater, Gruft, Victoriakirche, Saturntempel, Dolmen, Numid. Stadtmauer, Minervatempel, Circus, Aquädukt, Ain-Mizeb-Zisterne, Quelle, Ain-el-Hammam-Zisterne, Juno-Caelestis-Tempel, Alexander-Severus-Bogen, Kapitol, Merkurtempel, Tempel der Pietas Augusta, Platz der Windrose, Marktplatz, Byzant. Festung, Forum, Maison du Riche, Sklavenmarkt, Linciniusthermen, Concordia-Liber-Tempel, Odeon, Septimus-Severus-Bogen, Zyklopenthermen, Latrine, Haus des Trifolium, untere Zisterne, Sommerthermen, Punisches Mausoleum

 


El Djem

Unter Julius Cäsar wurde um 46 v.Chr. inmitten einer fruchtbaren Agrarlandschaft die Römerstadt Thysdrus gegründet. Vor allem der Olivenanbau brachte Wachstum, Wohlstand und schliesslich die Erhebung zur Colonia. Etwa ums Jahr 230 entstand zusâtzlich zu einem zu klein gewordenen Theater das grosse Amphitheater für die inzwischen rund

30 000 Einwohner zählende Stadt. Im Jahr 238 rebellierten aufgebrachte Grossgrundbesitzer von Thysdrus gegen die Wiedereinführung einer Ölsteuer, lynchten den Steuergesandten des damaligen Kaisers Maximinus und riefen den 80-jährigen, senilen Gordianus als Gegenkaiser aus. Maximinus ging erfolgreich gegen diesen Aufstand vor. Thysdrus wurde niedergebrannt und geplündert; der Sohn von Gordianus kam dabei um. Obwohl bald auch Maximinus ermordet wurde – und spâter Triumph – ein Enkel Gordianus den Thron bestieg, erlangte Thysdrus nie mehr seine frühere Grösse und Bedeutung.

 

Besichtigungen:

 

Röm. Amphitheater, Archäologisches Museum

 

 

Karthago

Als Gründungsdatum Karthagos gilt das Jahr 814 v.Chr. Nach der Legende soll damals die phönizische Prinzessin Elissa (Dido) mit Gefolge von Tyros kommend hier mit ihren Boten angelegt haben. Man gestattete ihr, soviel Land in Besitz zu nehmen, „wie eine Ochsenhaut umspannt“, worauf die clevere Elissa eine solche zu feinsten Streifen schnitt und so ein beachtliches Gebiet rings um den Byrsa-Hügel umschliessen konnte.

So entstand in der Folgezeit Quart Hadasht, die „neue Hauptstadt“ der Phönizier. Erst später unter den Römern wurde die Stadt in Karthago umgetauft. Die Lage war Strategisch günstig: man besas einen Kriegshafen sowie einen Handelshafen. Die Stadt wurde immer weiter ausgebaut und entwickelte sich schliesslich zur Führungsmacht über Nordafrika.

Während der drei punischen Kriege wurde die Stadt durch die Römer im Jahre 146 v.Chr. bis auf die Grundmauern zerstört.. Etwa hundert Jahre später begannen die Römer unter Kaiser Augustus Karthago wieder auf zu bauen., welche schliesslich zur Hauptstadt der römischen Provinz Afrika wurde. Bis zum Zerfall des römischen Reiches zählte Karthago zu einer der grössten und bedeutendsten Städte im Mittelmeer.

Bei Einmarsch der Araber Ende des 7.Jh. wurde Karthago erneut völlig zerstört und diente danach jahrhundertlang als Steinbruch.

Heute ist Karthago ein hübscher Villenort, eine Adresse nicht nur für wohlhabende Tunesier, sondern auch Standort des Präsidentenpalast.

Ausgrabungen, archäologische Forschungen und Massnahmen zur Erhaltung der Antiken Stätten begannen bereits Ende des 19. Jh. und sind bis heute nicht abgeschlossen.

1978 wurde Karthago in die Liste der „Kulturgüter der Menschheit“ aufgenommen und 1985 in Zusammenarbeit mit der UNESCO die Schaffung eines „Nationalparks Karthago – Sidi Bou Said“ beschlossen.

 

Besichtigungen:

 

Basilika St. Cyprian, Basilika Damous el Karita, Zisternen von La Malga, Amphitheater, Gargilius Thermen, Römisches Theater, Röm. Villenvirtel, Archäolog. Park mit Antonius-Pius-Thermen, Kathedrale, Bysra Hügel, Punisches Viertel und Museum, Quartier Magon, Römisches u. frühchristliches Museum, Zirkus, Punischer Kriegshafen, Meereskunde-Museum, Punischer Handelshafen, Tophet

 

 

Makthar


Als alte, schon seit dem 3.Jh.V.Chr. bestehende numidische Siedlung entwickelte sich Mactaris unter dem numidischen Herrscher Massinissa zu einem wichtigen Handelsort. 46.v.Chr. hielten die Römer Einzug, im Jahr

180 n.Chr. wurde Mactaris zur Colonia erhoben.

Als bedeutender Umschlagplatz landwirtschaftlicher Produkte kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand. Diese Blütezeit wurde im 3.Jh. unterbrochen. Wegen Beteiligung am Gordianus-Aufstand im Jahr 238 wurde Mactaris teilweise zerstört, später jedoch wieder aufgebaut. Nach einer längeren Erholungsphase kamen die Vandalen. In der folgenden Zeit bauten die Byzantiner Mactaris zu einer wichtigen Festung aus. Obwohl die Stadt die arabische Invasion gut überstanden hatte, verlor sie in den folgenden Jahrhunderten zunehmend an Bedeutung, viele Bewohner zogen fort.

Aus Furcht vor den anrückenden Beni Hilal wurde die Stadt im 11.Jh. schliesslich entgültig verlassen.

 

Besichtigungen:

 

Museum, Amphitheater, Forum, Marktplatz, Trajansbogen, Thermen,

Schola der Juvenes, Megalithgrab, Bacchus-Tempel, Mausoleum

 

Sbeitla


Reichlich Wasser aus den nahen Bergen, fruchtbares Umland und Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrswege waren vermutlich die Hauptgründe für die Errichtung der römischen Siedlung Sufetula gegen Ende des 1.Jh.n.Chr. Vor allem durch intensiven Anbau und Handel mit Getreide und Oliven erhielt der Ort bald einen starken Aufschwung. Sufetula erhielt den rang einer Colonia und zählte mit annähernd 10 000 Einwohnern während seiner Blütezeit zu den bedeutendsten Städten der Provinz Africa.

Mit zunehmenden Einfluss des Christentums entstand im 4. und 5.Jh. ein religiöses Zentrum mit mehreren Kirchen. In byzantinischer Zeit wurde Sufetula zu einer wichtigen Verteidigungsbastion gegen berberische Angriffe aus dem Hinterland. In der Mitte des 7.Jh. zerstörten arabische Eroberer die Stadt, wovon sie sich nie wieder erholen konnte und schliesslich aufgegeben wurde.

 

Bislang wurde ein etwa 50 Hektar umfassendes Gelände freigelegt; ein Grossteil der antiken Stadt liegt noch immer unter der Erde.

 

Besichtigungen:

 

Museum, Römerstrasse nach Hadrumetum, Triumphbogen des Diokletian, byzantin. Fort, Ölpresse, byzantin. Kirche, Thermen, Zisterne, Palästra, Theater, Brunnenhaus, Servuskirche, Torbogen, Forum, Kapitol, Kirche, Bellatorkirche, Jucunduskapelle, Taufkapelle, Vitaliskirche, Villa der Jahreszeiten, Tempel, Stadttor, Honoriuskirche, Amphitheater, Aquäduktreste

 

Thuburbo Majus

Die Berbersiedlung Thuburbo entwickelte sich bereits unter den Puniern zur bedeutenden Stadt. 27.v.Chr. gründete Kaiser Augustus hier eine Kolonie für seine Kriegsveteranen. Die auf einer Anhöhe inmitten einer fruchtbaren Region gelegene Siedlung wurde in der Folgezeit zu einem wichtigen Handelsplatz an der route Karthago – Hadrumetum (Sousse), erhielt

128 n.Chr. unter Kaiser Hadrian Stadtrecht und wurde schliesslich zur Colonia Aurelia Commoda erhoben. Die bedeutendsten Baureste stammen aus dem 2. und 3.Jh.n.Chr., der Blütezeit von Thuburbo Majus, das damals um die 8 000 Einwohner zählte. Der Einfall der Vandalen im 5.Jh. setzte der Stadt hart zu, die nachfolgenden Byzantiner zeigten wenig Interesse an der Erhaltung, und nach der arabischen Eroberung verfiel die Stadt und geriet in Vergessenheit.

 

Mit den Ausgrabungen wurde 1912 begonnen.

 

Besichtigungen:

 

Ölpresse, Kapitol, Forum, Kurie, Merkurtempel, Markt, Hof mit Mosaiken, Thermen, Hausreste, Palästra, Latrine, Äskulatempel, Basilika, Torbogen, Baal-Caelestis-Tempel

 

Utica

Die Phönizier gingen hier etwa 1100 Jahre v.Chr. vor Anker und gründeten (knapp 300 Jahre vor Karthago) ihre erste Handelsniederlassung in Nordafrika mit einem wichtigen Hafen.

Im 3. Punischen Krieg schlug sich Utica – im Gegensatz zu Karthago – rechtzeitig auf der Seite Roms und entging so der Zerstörung. Es stieg auf zur Hauptstadt der neuen römischen Provinz Africa, bis später das wiederaufgebaute Karthago diesen Rang übernahm. Auch dann blieb Utica zunâchst ein wichtiger Handelshafen, der aber durch die Schlammablagerungen des Medjerdaflusses mehr und mehr verlandete und im ausgehenden 4.Jh. unbrauchbar wurde. Die Städte, ursprünglich auf einer Halbinsel, zum Teil sogar auf einer Insel errichtet, liegt heute rund 10 km im Inland.

Nach dem Einfall der Vandalen und den Zerstörungen durch arabische Eroberer wurde die Stadt aufgegeben.

 

Bisher hat man lediglich einige der höher gelegenen Bauten des römischen Villenviertels und Teile der punischen Nekropole freigelegt. Der Grossteil des alten Utica ruht noch tief unter dem Boden, beerdigt von tausendjährigen Schlammschichten.

 

Besichtigungen:

 

Museum, Maison de la Cascade, punische Nekropole, Thermen

 

 

Volksfeste und Events

 

 

Festival der Medina (Ramadan)

 

Ein jedes Jahr im Fastenmonat Ramadan stattfindendes internationales Festival.

Die internationalen Veranstaltungen, hauptsächlich Musik- und Tanzdarbietungen, finden in einem authentischen, stilvollen Rahmen der traditionellen Altstadt statt.

 

 

Festival der Bergoasen (März)

 

Mit diesen Festspielen wird versucht, auf traditionsreiche Kultur des weiten Südens, einer Bevölkerung am Rande der Sahara hinzuweisen:

Folkloristische Gesangsdarbietungen und Fantasias.

 

 

Internationales Festival der “Ksours” (April)

 

Eine Attraktion von unschätzbarem Wert ist das Festival der Ksour-Dörfer.

Das Festival erweckt die alten Berbersitten zu neuem Leben und die Dörfer werden erfüllt vom Klang der Hochzeitsfeiern und Fantasias.

 

 

Orangenfest in Hammamet (April)

 

Dieses Blumenfest zelebriert die fruchtbaren Böden des Cap Bon, die zirka 80% der Zitrusfrüchteernte liefern.

Orangenblütenwasser wird destilliert und anlässlich des Festivals auch verkauft.

 

 

Die Pilgerfahrt zur Synagoge El Ghriba auf Djerba (Mai)

 

In dieser 9 km von Houmt Souk entfernt gelegene Synagoge, die älteste in Afrika, beginnt jährlich, 33 Tage nach dem jüdischen Osterfest, eine viertägige Zeremonie. Daran nehmen jüdische Pilger aus aller Welt teil.

 

 

Festival des arabischen Pferdes in Meknessi – Sidi-Bou-Zid (Juni)

 

Es findet in der kleinen Stadt Meknessi statt. Man hat die Möglichkeit einer Vorführung der besten Pferde und Reitschulen beizuwohnen, die ihre Wurzeln im sozial-religiösen Erbe des Maghrebs von grösster Bedeutung findet.

 


 Falken - Festival von El Haouria auf dem Cap Bon (Juni)


Von der 393 m hohen Landzunge dieses Dorfes glaubt man bei guten Wetterbedingungen Sizilien zu erkennen.

Hier dienten die römischen Steinbrüche zum Bau von El Djem, Karthago und anderen Städten.

Die Bewohner des kleinen Dorfes praktizieren ab April die Falkenjagd.

Das Fest des Falken findet im Juni statt.

 


 Jazzfestival von Tabarka (Juli)

 

Bis 1996 war Tabarka, das antike Thabraca der Phönizier, für seine Korallen und seine vom Meer ausgewaschenen Felsspitze bekannt, ebenso für seine genuesische Festung aus dem XVI. Jahrhundert.

Heute bietet die Stadt, neben allen Annehmlichkeiten eines grossen Ferienzentrums hohen Standards, das “Tabarka Jazz Festival”,

das andere Produkte ergänzt und bereichert: Naturtourismus, Wanderungen, Reitausflüge, Wildschweinjagd, Tauchen und Besuch der naheliegenden archäologischen Stätte.

 

 

Internationales Festival der symphonischen Musik

im römischen Theater von El Djem (August)

 

Jedes Jahr findet in El Djem, 50 km von Sousse entfernt, ein internationales Festival mit klassischer Musik statt.

Das Schauspiel ist ungewöhnlich: Mozart, Schumann, Haendel, Liszt, Bach, Gluck oder Vivaldi, interpretiert von hervorragenden europäischen symphonischen Orchestern, in einem sehr gut erhaltenen römischen Theater, fast so gross wie das Kolloseum in Rom.

 

 

Internationales Festival von Karthago                  und

Internationales Festival von Hammamet (Juli-August)

 

Diese mehrere Wochen andauernden Festivals im römischen Theater von Karthago und im Kulturzentrum von Hammamet (Dar Sebastian) bieten Musik, Tanz- und Theaterveranstaltungen an.

Das Ambiente in warmen Sommernächten ist grandios.

 

Regatta “Routes du Jasmin”

 

Zwei Mittelmeerländer Toulon in Frankreich und Bizerte nehmen an dieser sportlichen und kulturellen Veranstaltung teil.

 


 Film- und Theaterfestival von Karthago (Oktober)

 

Auf diesen Festspielen werden neue Filme oder Theaterstücke aus Afrika, dem Mittelmeerraum und der arabischen Welt gezeigt.

Es handelt sich hier um das wichtigste Festival der arabischen Region mit Podiumsdiskussionen und Seminaren.

 

 

Interationales Oasen - Festival in Tozeur (November)

 

Es spiegelt den Wert wieder, den die Südbewohner auf alte Traditionen legen.

Aus dem traditionellen Leben gegriffene Szenen: Lebenskunst in den Oasen, althergebrachte Überlieferungen der Oasen werden zu Schauspiel verarbeitet und sorgfältig aufgeführt: Parademarsch, Normadenkaravanen, Hochzeitszeremonien und Fantasias.

Auch ein Anlass der Feier der Dattelernte beizuwohnen.

 


Sahara - Festival in Douz (November)

 

Die Saharafestspiele in Douz zählen zu den berühmtesten Festivitäten.

Sie finden seit 1967 jährlich statt und bieten Dromedarrennen, folkloristische Gesangsdarbietungen, Fantasias, Dichterturniere und Reiterspiele an.

Beeindruckend sind die volkstümlichen Gewänder die anlässlich des Festivals angelegt werden.

 



Ganzjährige Festivals

Volksfeste und Events

 

 Festival der Medina (Ramadan)

 

Ein jedes Jahr im Fastenmonat Ramadan stattfindendes internationales Festival.

Die internationalen Veranstaltungen, hauptsächlich Musik- und Tanzdarbietungen, finden in einem authentischen, stilvollen Rahmen der traditionellen Altstadt statt.

 

 

 Festival der Bergoasen (März)

 

Mit diesen Festspielen wird versucht, auf traditionsreiche Kultur des weiten Südens, einer Bevölkerung am Rande der Sahara hinzuweisen:

Folkloristische Gesangsdarbietungen und Fantasias.

 

 

Internationales Festival der “Ksours” (April)

 

Eine Attraktion von unschätzbarem Wert ist das Festival der Ksour-Dörfer.

Das Festival erweckt die alten Berbersitten zu neuem Leben und die Dörfer werden erfüllt vom Klang der Hochzeitsfeiern und Fantasias.



Orangenfest in Hammamet (April)

 

Dieses Blumenfest zelebriert die fruchtbaren Böden des Cap Bon, die zirka 80% der Zitrusfrüchteernte liefern.

Orangenblütenwasser wird destilliert und anlässlich des Festivals auch verkauft.

 

 

Die Pilgerfahrt zur Synagoge El Ghriba auf Djerba (Mai)

 

In dieser 9 km von Houmt Souk entfernt gelegene Synagoge, die älteste in Afrika, beginnt jährlich, 33 Tage nach dem jüdischen Osterfest, eine viertägige Zeremonie. Daran nehmen jüdische Pilger aus aller Welt teil.

 

 

Festival des arabischen Pferdes in Meknessi – Sidi-Bou-Zid (Juni)

 

Es findet in der kleinen Stadt Meknessi statt. Man hat die Möglichkeit einer Vorführung der besten Pferde und Reitschulen beizuwohnen, die ihre Wurzeln im sozial-religiösen Erbe des Maghrebs von grösster Bedeutung findet.

 

 

 Falken – Festival von El Haouaria auf dem Cap Bon (Juni)

 

Von der 393 m hohen Landzunge dieses Dorfes glaubt man bei guten Wetterbedingungen Sizilien zu erkennen.

Hier dienten die römischen Steinbrüche zum Bau von El Djem, Karthago und anderen Städten.

Die Bewohner des kleinen Dorfes praktizieren ab April die Falkenjagd.

Das Fest des Falken findet im Juni statt.

 

 

  Jazzfestival von Tabarka (Juli)

 

Bis 1996 war Tabarka, das antike Thabraca der Phönizier, für seine Korallen und seine vom Meer ausgewaschenen Felsspitze bekannt, ebenso für seine genuesische Festung aus dem XVI. Jahrhundert.

Heute bietet die Stadt, neben allen Annehmlichkeiten eines grossen Ferienzentrums hohen Standards, das “Tabarka Jazz Festival”,

das andere Produkte ergänzt und bereichert: Naturtourismus, Wanderungen, Reitausflüge, Wildschweinjagd, Tauchen und Besuch der naheliegenden archäologischen Stätte.

 

 

Internationales Festival der symphonischen Musik

im römischen Theater von El Djem (August)

 

Jedes Jahr findet in El Djem, 50 km von Sousse entfernt, ein internationales Festival mit klassischer Musik statt.

Das Schauspiel ist ungewöhnlich: Mozart, Schumann, Haendel, Liszt, Bach, Gluck oder Vivaldi, interpretiert von hervorragenden europäischen symphonischen Orchestern, in einem sehr gut erhaltenen römischen Theater, fast so gross wie das Kolloseum in Rom.

 

 

Internationales Festival von Karthago                  und

Internationales Festival von Hammamet (Juli-August)

 

Diese mehrere Wochen andauernden Festivals im römischen Theater von Karthago und im Kulturzentrum von Hammamet (Dar Sebastian) bieten Musik, Tanz- und Theaterveranstaltungen an.

Das Ambiente in warmen Sommernächten ist grandios.



Regatta “Routes du Jasmin”

 

Zwei Mittelmeerländer Toulon in Frankreich und Bizerte nehmen an dieser sportlichen und kulturellen Veranstaltung teil.

 

 

 

Film- und Theaterfestival von Karthago (Oktober)

 

Auf diesen Festspielen werden neue Filme oder Theaterstücke aus Afrika, dem Mittelmeerraum und der arabischen Welt gezeigt.

Es handelt sich hier um das wichtigste Festival der arabischen Region mit Podiumsdiskussionen und Seminaren.

 

 

 Internationales Oasen – Festival in Tozeur (November)

 

Es spiegelt den Wert wieder, den die Südbewohner auf alte Traditionen legen.

Aus dem traditionellen Leben gegriffene Szenen: Lebenskunst in den Oasen, althergebrachte Überlieferungen der Oasen werden zu Schauspiel verarbeitet und sorgfältig aufgeführt: Parademarsch, Normadenkaravanen, Hochzeitszeremonien und Fantasias.

Auch ein Anlass der Feier der Dattelernte beizuwohnen.

 

 

Sahara - Festival in Douz (November)

 

Die Saharafestspiele in Douz zählen zu den berühmtesten Festivitäten.

Sie finden seit 1967 jährlich statt und bieten Dromedarrennen, folkloristische Gesangsdarbietungen, Fantasias, Dichterturniere und Reiterspiele an.

Beeindruckend sind die volkstümlichen Gewänder die anlässlich des Festivals angelegt werden.



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